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Prämie & Gestaltung

Die Prämie einer Risikoversicherung setzt sich zusammen aus

  • den reinen Risikokosten der Versicherungsgesellschaft,
  • der Gewinnmarge der Versicherungsgesellschaft,
  • den Vertriebskosten (Aussendienst) und
  • den Verwaltungskosten.

Die Risikokosten sind der Anteil an der Prämie, der den Versicherungsgesellschaften erlaubt die jährlich anfallenden Leistungen (Schäden) zu bezahlen. Da die Wahrscheinlichkeit zu sterben oder invalid zu werden mit zunehmendem Lebensjahr steigt, steigen auch die Risikokosten mit zunehmendem Alter und damit auch die Risikoprämien. Da sich steigende Prämien gegenüber den Kunden nicht so gut verkaufen, bieten die Versicherungsgesellschaften sogenannte Durchschnittsprämien an, Prämien also, die während der ganzen Laufzeit der Versicherung konstant sind. Durchschnitt bedeutet aber, dass in jungen Jahren zu Gunsten der späteren Jahren zu viel bezahl wird.

Durchschnittsprämien haben nicht nur den Vorteil, dass sie besser verkauft werden können. Den Versicherungsgesellschaften erlauben sie dank der zu Beginn der Versicherung überhöhten Prämie einen Teil davon als Provisionen für den Aussendienst abzuschöpfen.

 

Mit den Versicherungen verhält es sich ähnlich wie mit den den Autos. Jede Gesellschaft vertreibt für die gleichen Versicherungsbedürfnisse unterschiedliche Produkte. Für den Versicherungslaien ist es nicht ganz einfach den Überblick zu behalten und insbesondere ist es für ihn fast unmöglich, das Preis/Leistungsverhältnis der unterschiedlichen Angebote zu vergleichen.                 

 

Wer sich bei seinem fahrenden Untersatz darauf beschränkt, vor dem Wetter geschützt sicher von A nach B zu gelangen, der kann sich diesen Wunsch für relativ wenig Geld erfüllen. Luxus, nicht benötigte Motorenleistung und technischer Schnickschnack haben ihren Preis und es steht jedem frei diesen zu bezahlen. Genau gleich verhält es sich bei den Versicherungsprodukten.

Es sind vor allem zwei Gründe, weshalb von den Versicherungsgesellschaften und ihren Aussendienstmitarbeitenden vor allem kompliziert und teure Produkte angeboten werden. Zum einen hat

  • die Versicherungsgesellschaft ein höhere Gewinnmarge und zum anderen ist
  • die Provision für die Aussendienstmitarbeitenden viel attraktiver. 

Die Krux ist, dass bei diesen Produkten die nicht benötigten Zusatzprodukte um ein vielfaches teurer sind als die eigentliche Risikoversicherung. Kaschiert werden solche Zusatzprodukte unter den Namen

  • Prämienrückgewähr,
  • Gewinnbeteiligung und
  • Kapitalauszahlung am Ende der Versicherung bei Schadenfreiheit.

Dabei handelt es immer um eine Sparkomponente, die um die eigentliche Versicherung herum gebaut ist. Solche Sparkomponenten sind aber völlig intransparent, das bedeutet, sie können von den Versicherungsnehmern kaum nachvollzogen und kontrolliert werden.

 

 

 
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