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Erneuerbare Energie

Die vom Bundesrat initiierte Energiewende hat bis heute mehr Diskussionen als konkrete Ergebnisse hervorgebracht. Während hierzulande bürgerliche Politiker und die mit ihnen verbandelte Energiewirtschaft die Chancen alternativer Energien kleinredet, sind die US-Amerikaner auf den anfahrenden Zug aufgestiegen und werden ihn, wie ihnen eigen, deutlich beschleunigen. Und, der Schweizer Wirtschaft wird bald nichts anderes übrigbleiben, als der nicht autonome Nachvollzug und natürlich werden ihr wieder nur die Brosamen in Nischenmärkten bleiben.

Aber auch die hiesige Presse versprüht nicht sehr viel Euphorie. Zwar berichtet sie gelegentlich, wenn wie kürzlich geschehen, ein autarkes Mehrfamilienhaus erstellt oder irgendwo ein altes Einfamilienhaus mit gewaltigen Kosten in ein Minergie-Haus umgebaut wird. Aber sonst herrscht der Eindruck vor, dass alternative Energien nur etwas für Ökofreaks sei und die können bekanntlich kaum ökonomisch rechnen. Aber auch auf den einschlägigen Internetseiten wird der interessierte Hausbesitzer nicht viel schlauer. Dort erfährt er, dass eine Sanierung mit der Isolation des Kellers und des Estrichs beginnt, anschliessend sollen die Fenster erneuert und zur guten Letzt das Haus so verpackt werden, dass sich die Schimmelpilze so richtig wohl fühlen. Um das zu verhindern, muss dann noch eine kontrollierte Lüftung her. Wem bis zu diesem Schritt noch etwas Geld übrig bleibt, der kann sich zur Krönung der Sanierung noch eine Wärmepumpe und eine Solaranlage überlegen.

Unter Wissenschaftlern ist dieses Vorgehen nicht einmal mehr bei Neubauten unumstritten, bei gewissen Altbauten ist es der reine ökologische Unsinn. Nämlich bei all denjenigen, die nach ungefähr 1980 erbaut wurden und die eine gute Bausubstanz und eine ausreichende Aussenisolation aufweisen. Und davon gibt es zehntausende von Einfamilienhäuser in der Schweiz.

Diese WebSite will aufzeigen, dass es ökonomisch durchaus Sinn macht, den oben beschriebenen Weg von hinten nach vorn anzugehen. Wer für den Preis eines Mittelklassewagens eine Wärmepumpe samt Solaranlage installiert, wir unschwer feststellen, dass er damit seine Gesamtenergie für Heizung, Warmwasser und Haushalt, ohne Berücksichtigung der Amortisation, nahezu zum Nulltarif haben kann. Aber auch wenn die Amortisation eingerechnet wird, kommt es immer noch billiger als die Wärme aus dem Öltank und der Strom alleine vom EKZ. Und, das alles ohne irgendwelche Einschränkung bei der gewohnten Lebensführung. Die eine oder andere Gewohnheit muss vielleicht überdacht und in Einklang mit dem natürlichen Energiespender Sonne gebracht werden. Wer das nicht will, dem steht mit der aufkommenden smarten Haus-Steuerungstechnologie ein Tummelfeld von Möglichkeiten offen.

Dank steuerlicher Anreize und vernünftigen Förderbeiträge gibt es keinen Grund, nicht zum eigenen Energielieferanten zu werden. Voraussetzung ist etwas Eigeninitiative, der Verzicht auf das neuste Auto und eidgenössische Parlamentarier, die in der Lage sind, sich nicht als Lakaien einer in der Vergangenheit verhafteten Energiewirtschaft zu gebärden.

 

 
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